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Loburg, das Städtchen mit ca. 2700 Einwohnern am Rande des Westflämings, eingebunden in eine wunderschöne Landschaft, hat eine lange Geschichte.

Im Jahre 965 übereignete Kaiser Otto I. die „civitas Luborn“ dem Magdeburger Moritzkloster, es ist die erste urkundliche Erwähnung Loburgs. Eine slawische Wallburg wurde im 10. Jahrhundert zur Sicherung der durch Otto betriebenen deutschen Besiedlung in eine Grenzburg umgewandelt und wurde Zentrum eines Burgwards. Sie wurde jedoch während des Slawenaufstandes 983 bereits wieder zerstört. Das gleiche Schicksal erlitten die im Bereich der Burg entstandenen Dörfer Möckernitz und Ziemitz. Während beide Orte bereits Anfang des 13. Jahrhunderts wieder aufgebaut waren, errichtete der Burggraf von Lubborch erst zwischen 1162 und 1200 eine neue Burg.

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Loburg wurde im Laufe des Mittelalters vom Moritzkloster an mehrfach wechselnde Adelsfamilien als Lehen vergeben. Daneben richteten die Familien von Barby und von Wulffen Rittergüter ein. Insbesondere die von Wulffen engagierten sich intensiv in der Stadt. Nach dem Ende des Zweiten wurde der Kreis Loburg aufgelöst und dem Kreis Zerbst zugeordnet.

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde Loburg in den neugeschaffenen Landkreis Anhalt-Zerbst eingegliedert. Durch die Ausweisung zweier Gewerbegebiete gelang es der Stadt, etliche neue Produktionsbetriebe anzusiedeln.

Bis 2004 war Loburg Zentralort einer Verwaltungs-gemeinschaft mit sieben angeschlossenen Orten. Vom 1. Januar 2005 bis zum 30. Juni 2007 gehörte die Stadt zur Verwaltungsgemeinschaft Elbe-Ehle-Nuthe mit Sitz in Zerbst. Seit dem 1. Juli 2007 gehörte die Stadt zur Verwaltungsgemeinschaft Möckern-Loburg-Fläming mit Sitz in Möckern und zum Landkreis Jerichower Land.

Am 1. Januar 2009 wurde Loburg in die Stadt Möckern eingemeindet.